Unsere Satzung in deutscher Sprache:

 

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                                                                    Satzung

                                                             Ärzte der Kultur

 

§1 Name und Sitz

 

Der Verein führt den Namen „Ärzte der Kultur.“ Sein Sitz ist in Dortmund.

 

Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt sodann den Zusatz „e.V.“

 

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

2.1. Zweck des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege, der Kultur und der Erziehung und Volksbildung.

Diesen Zweck verwirklicht der Verein durch die Förderung des Bewusstseins und die Vermittlung der Kenntnisse über den Kern des menschlichen Wesens, seiner Seele und der Fähigkeit des Menschen zur psychischen und physischen Verarbeitung.

Das Zusammenspiel von Geist, Seele, Psyche und Körper in Menschen sowie die Wirkung des Einflusses sozialer, kommunikativer und wirtschaftlicher Systeme auf Seele, Psyche und Körper, kurz auf das menschliche Wesen, sind darzustellen und es ist nötigenfalls zu vermitteln, wo Grenzen des dem menschlichen Wesen Zumutbaren zu konstatieren sind.

Ziel des Vereins „Ärzte der Kultur“ ist es, Seele und Psyche in ihrer Bedeutung für Menschen in unserer heutigen Welt in gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer sowie gesundheitspolitischer Hinsicht zu stärken und zu fördern.

 

2.2 Dieses Ziel soll erreicht werden durch Erstellung von

 

a)    Leitorientierungen über das menschliche Wesen und seine Seele sowie seine psychischen Verarbeitungskapazitäten, die der Fragestellung folgen, was Menschen nach dem vorliegenden Stand von Erfahrung und Wissenschaft hilft und was ihnen schadet, um gesund im Sinne der WHO zu sein: „Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity.“ (WHO, Definiton Oft Health 7. April 1948). Die Begriffe Psyche und Seele werden in dieser Definition nicht explizit genannt. Diese Lücke soll geschlossen werden.

 

b)    Informationsweitergabe an die Öffentlichkeit und/oder die Initiierung entsprechender für das menschliche Wesen (Selbstwert) förderlicher Projekte, Unterstützung in Form von Bildung und Gesundheitsfürsorge sozialer, politischer und/oder wirtschaftlicher Bereiche und/oder Institutionen, die positive Ziele verfolgen und Änderungen im Sinne des menschlichen Wesens in die Praxis umsetzen. Beispiel: Alle möglichen Veröffentlichungen in Medien (Interviews, Einzelschicksale, Filmberichte, Forschungsergebnisse ect.)

 

Projekte können unter anderen sein:

 

  • Vorträge in der Öffentlichkeit

 

  • Seminare an Universitäten oder in Schulen

 

  • Unterstützung bei Planungen in Integrationsmaßnahmen, Reduktion von Aggressionen und Gewaltzunahme an Schulen etc.

 

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke gemäß § 52 AO. Der Verein fördert (§ 52 AO) in gemeinnütziger Weise die Allgemeinheit auf materiellem, geistigen und/oder sittlichem Gebiet bzgl. der Kenntnisse über das menschliche Wesen.   

Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 4 Geschäftsjahr


Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 5 Mitgliedschaft

 

Mitglied des Vereins kann jeder werden, der gewillt ist, sich für die Zwecke des Vereins einzusetzen.

Mitglieder können sein:

 

a) Natürliche Personen

b) Juristische Personen

 

 

Der Beitritt ist schriftlich bzw. elektronisch zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand.

 

Die Mitgliedschaft endet:

a)     mit dem Tod des Mitgliedes

b)    durch Austritt des Mitglieds mittels einer schriftlich an den Vorstand zu richtenden Kündigungserklärung. Die Kündigung ist mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres (31.12.) zulässig.

c)     mit der Eröffnung der Insolvenz über das Vermögen des Mitglieds oder der Ablehnung mangels Masse,

d)    durch Ausschluss aus dem Verein (der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand, wenn ein wichtiger Grund in der Person oder dem Verhalten des Mitglieds vorliegt, nach Anhörung des Mitglieds; die Entscheidung ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzustellen; gegen die Entscheidung kann innerhalb eines Monats ab Zugang schriftlich Berufung beim Vorstand eingelegt werden, über die eine Mitgliederversammlung entscheidet). 

e)     Der Vorstand kann ein Mitglied, das trotz schriftlicher Mahnung unter Androhung des Ausschlusses mit einem Jahresbeitrag länger als drei Monate im Rückstand ist, mit sofortiger Wirkung ausschließen.

 

 

§ 6 Mitgliederbeiträge

 

Jedes Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu entrichten. Die Höhe des Beitrages wird in einer Beitragsordnung festgesetzt. Der Beitrag ist halbjährlich im Voraus zu entrichten (1.1. und 1.7. des jeweiligen Jahres).

 

 

§ 7 Organe des Vereins


Organe des Vereins sind:

a) der Vorstand

b) der Beirat

c) die Mitgliederversammlung

 

§ 8 Der Vorstand

 

Der Vorstand besteht aus dem oder der Vorsitzenden, einem oder zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister (Schatzmeisterin) und dem Schriftführer (Schriftführerin).

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei der Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung aus den Reihen der Mitglieder für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt.

Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, bestellt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die Restdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitglieds aus den Reihen der Vereinsmitglieder.

Vorstandssitzungen finden nach Bedarf und Absprache statt. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder.

Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er ist hierzu verpflichtet, wenn ein Viertel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich es verlangt.

 

 

§ 9 Kassenprüfer

 

Die Mitgliederversammlung wählt einen Kassenprüfer (eine Kassenprüferinnen), die nach dem Ende eines Geschäftsjahrs die Kasse und die ordnungsgemäße Verwendung der Gelder prüfen und der Mitgliederversammlung einen Bericht vorlegen.

 

 

§ 10 Der Beirat

 

Der Beirat besteht aus drei bis zehn Mitgliedern, die nicht Mitglieder des Vereins sein müssen. Die Mitglieder werden vom Vorstand auf unbestimmte Zeit bestellt und abberufen. Auch die Mitgliederversammlung kann, soweit die Höchstzahl noch nicht erreicht ist, Beiratsmitglieder bestellen. Aufgabe des Beirats ist die Beratung und Unterstützung des Vorstands. Der Beirat kann einen Vorsitzenden wählen und sich mit Zustimmung des Vorstands eine Beiratsordnung geben. Der Beirat kann an den Mitgliederversammlungen teilnehmen. Der Vorsitzende des Beirats ist zu den Vorstandssitzungen hinzuzuziehen.

 

§ 11 Die Mitgliederversammlung

 

Zu Mitgliederversammlungen lädt der oder die Vorsitzende des Vereins oder ein stellvertretender Vorsitzender (die stellvertretende Vorsitzende) ein. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich einmal statt. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen einzuladen. Die schriftliche Einladung kann auf elektronischem Wege erfolgen. Die Versammlung wird vom Vorsitzenden (von der Vorsitzenden), sonst vom (von der) ältesten stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.

 

Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

 

a)     Festsetzung einer Beitragsordnung

b)    Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder und der Beiratsmitglieder sowie Wahl eines Kassenprüfers (dafür gilt          § 9 entsprechend).

c)     Entgegennahme des Jahresgeschäftsberichtes

d)    Entgegennahme des Jahreskassenberichtes und  

       Kassenprüfungsberichtes

e)    Entlastung des Vorstands

f)     Beschlussfassung über den Ausschluss eines Mitgliedes

g)    Beschlussfassung über Satzungsänderungen

h)    Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden, soweit es in der Satzung nicht abweichend geregelt ist, mit       einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei der Beschlussfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins bedarf es der Zweidrittelmehrheit der erschienenen Mitglieder.

i)      Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift durch den Schriftführer (Schriftführerin) anzufertigen, die von dem Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden zu unterschreiben ist.

 

 

§ 12 Auflösung des Vereins

 

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks wird das Vermögen des Vereins an „Plan International Deutschland e.V.“ Bramfelder Straße 70 in 22305 Hamburg übertragen, der es ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.

 

Sofern dieser Verein nicht mehr gemeinnützig sein sollte, hat die Mitgliederversammlung einen anderen gemeinnützigen Empfänger zu bestimmen.

 

Die Satzung wurde in der Gründungsversammlung am 8. Oktober 2010 angenommen.

Dortmund, den

Unterschrift der Gründungsmitglieder:

 

Vorstand

Vorsitzende: Dr.phil. Monika Eichenauer, Psychologische Psychotherapeutin, Diplom-Psychologin

1. Stellvertreter: Axel Schroeder, Psychologischer Psychotherapeut, Diplom-Psychologe, 

    Geschäftsführer eines Handelsunternehmens

2. Stellvertreter: Joachim Pohlmann, Rechtsanwalt und Notar

Schatzmeisterin: Petra Mettner-Taubensee, Versicherungsmaklerin

Schriftführerer: Uwe Jurk, Funktionsmanager

 

Weitere Gründungsmitglieder:

Doris Becking, Krankenschwester

Heike Clausen, Altenpflegerin

Silke Dittmar, Arzthelferin

Markus Ludolph, Zahnarzt

Ulla Kallert, Malerin

Anna Micolucci, Übersetzerin und Dolmetscherin, Inhaberin des italienischen Restaurants "Taormina" 

Karima Zakour, beschäftigt im Caré Knappschaftskrankenhaus 

 

Beiratsmitglieder

Karola Pohlhausen, Rechtsanwältin

Dr. phil. Milan Walter, Projektmanager

Gerd Wessolek, Psychologischer Psychotherapeut, Diplom-Psychologe